Bericht: Übung für Atemschutzgeräteträger der Gesamtwehr


Eppingen, am 24.05.2011 um 20.56 Uhr


Eppingen An den beiden Samstagen, 05. und 11. Juni, fand eine Weiterbildung fÜr Atemschutzgeräteträger bei der Feuerwehr Eppingen statt. Das achtköpfige Ausbilderteam der Gesamtwehr hatte sich ein 4-stÜndiges Programm mit zwei Stationen Überlegt. Die erste Station beinhaltete das Absuchen von großen Räumen und Lagerhallen, sowie die Handhabung der Rettungstasche. In der Theorie wurden die beiden Sucharten "Tauchertechnik" und "Baumtechnik" durchgesprochen. Bei beiden Techniken gelingt es dem Atemschutztrupp eine große Halle komplett abzusuchen. Nachdem die Teilnehmer die Funktion der Rettungstasche erfahren hatten, durfte jeder diese auch in der Praxis anwenden. Die Rettungstasche wird vom Sicherungstrupp im Einsatz benötigt, wenn zum Beispiel ein Kamerad im brennenden Haus verunglÜckt und nicht selbstständig aus dem Gebäude kommt. Anschließend wurde die Fahrzeughalle im Eppinger Gerätehaus nach vermissten Personen unter Nullsicht mit den Blindvisieren durchgefÜhrt. Während des Einsatzes wurde ein Notfall eines Kameraden simuliert, der dann mit Hilfe der Rettungstasche vom Sicherungstrupp gerettet werden musste. Nach einer kurzen Stärkung ging es zu Station zwei: Hier konnte man die Handhabung der Wärmebildkamera sowie den direkten Vergleich mit und ohne Kamera lernen. Im durch die Nebelmaschine verrauchten Haus wurde eine Personensuche durchgefÜhrt. Es waren immer zwei Trupps im Einsatz, von dem einer mit der Wärmebildkamera ausgerÜstet war. Nach dem Vergleich konnte man deutlich sehen, dass die Suche mit der Kamera wesentlich schneller voranging. Das Highlight am 11. Juni war wohl die "Chesire-Box" Mit dieser konnte das Ausbilderteam einen Zimmerbrand in "Kleinformat" simulieren. Man konnte deutlich erkennen wie ein "Flash-Over" also eine RauchgasdurchzÜndung entsteht, und wie man ihn mit der richtigen Löschtechnik verhindert. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Ausbilder und die Kameraden der Gesamtwehr, die an dieser freiwilligen Übung teilgenommen haben.

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